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Gin FAQ – Wie kommen die Botanicals in den Gin?

Gin FAQ: Wie kommen die Botanicals in den Gin? 


Frage: Wie kommen die Botanicals in den Gin

Die Vielfalt der erdigen, würzigen oder fruchtigen Aromen die wir im Gin entdecken, sind das wahrhaft aufregende am Genuss der Wacholderspirituose. Wie aber entsteht die aromatische Vielfältigkeit des Gins? 


Eigentlich ist das ganz einfach: die Botanicals – verschiedene Pflanzenteile wie Wacholderbeeren oder Koriandersamen – müssen mit dem Alkohol in Berührung kommen. Der Alkohol löst die Aromen aus den Botanicals und bindet sie im Gin. 


Ganz so einfach wie es klingt ist es allerdings nicht. Jeder kann einen Gin mit vielen verschiedenen Aromen herstellen. Die hohe Kunst eines guten Gins ist die Harmonie, die aus der richtigen Balance der einzelnen Aromen entsteht. Viele Generationen von Gourmets und Destillateuren haben experimentiert und drei Verfahren entwickelt, die die Aromen optimal in unserem Wacholderschnaps lösen. 


Mazeration:

Bei der Mazeration werden die zerkleinerten Botanicals - wie bei einem Tee - in den kalten Alkohol gelegt. Welche Menge der Botanicals wie lange in Alkohol liegt, damit der Gin perfekt wird, ist das Geheimnis eines jeden Destillateurs!


Digestion: 

Bei der Digestion geht es vor allem darum, ätherische Öle aus den Pflanzenteilen zu lösen. Dabei wird der Alkohol erhitzt und die Botanicals werden in den temperierten Alkohol eingelegt. Auch hier entscheiden Menge der Botanicals, Dauer der Digestion und die Temperatur über die perfekte Harmonie der Aromen. 


Perkulation:

Bei der Perkulation geht es darum, sanfte Aromen aus den Pflanzen zu gewinnen. Dazu werden die Botanicals in Metallkörben in den heißen Alkoholdampf gehängt. Dieser Alkoholdampf entzieht den Pflanzen die Aromen und destilliert dann später zu Gin. Die Perkulation wird für Pflanzen genutzt, die durch die Mazeration oder Digestion zu starke Aromen produzieren würden. Mit der Perkulation kann man also kräftige Aromen zu leichten Aromanoten werden lassen. 


Mit der Nutzung aller drei Verfahren werden hochwertige Gins komponiert. Echte Handarbeit, viel Erfahrung und genug Phantasie sind genauso wichtig wie die drei Verfahrensmethoden Mazeration, Digestion und Perkulation. 


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